JUNGER MÜNCHNER JAZZPREIS 2020 – DIE BEWERBER Jul29

JUNGER MÜNCHNER JAZZPREIS 2020 – DIE BEWERBER

Um den Jungen Münchner Jazzpreis 2020 haben sich 47 Formationen fristgerecht beworben: Anton Mangold Quintett Atrin’s Swingin Affair Axis Borjigon Chris Mehler Sextett Demilune Die Unwucht Erik Leuthäuser Evan Parker is my Hero Fabia Mantwill Quinte Faquelage Flo & Fauna Gidam Hannah Weiss Group Instant Duo Jakob Bänsch Collective Jarchow-Vidal Johanna Klein Quartett Kassiopeia Kateryna Kravchenko Quartett Kwini Leon Plecity Quintett Linntett Lukas Langguth Trio Marko Mebus Quintett Marvin Frey Group maTrigal MayaMikado Mel’s Fluo Moritz Preisler Moritz Stahl Quartett nähmaschinenQuartett Neuland Niklas Roever Trio Okoton Parzhuber Trio Paul Bernewitz Quartett Paul Immel Trio Perplexities on Mars Phillip Dornbuschs Projektor Rainald Brederle Quintett The Redbook Project Three Day Memoir Tobias Haug Quartett Vincent Meißner Trio Wels...

JMJP 2020 Apr06

JMJP 2020

In diesem Jahr schreibt mucjazz den JMJP zum 8. Mal aus. Bewerbungen können bis zum 28. Juni 2020 eingesandt werden, die Bewerbungsbedingungen finden Sie unten zum download. Aus allen fristgerecht eingegangenen Bewerbungen wählt die von ‘mucjazz – Münchner Verein zur Förderung von Jazz e.V.’ eingesetzte Fachjury die 3 besten Bewerber im Blindfold-Verfahren aus. Mitglieder der Jury sind BR- Musikredakteurin Laura Wachter, Musikjournalist Ralf Dombrowski (u.a. SZ, Jazzthing, BR), Jazzpianist Michael Wollny, Jazztrompeter Nils Wülker und mucjazz-Vorstand Andreas Heuck. Die 3 ausgewählten Bewerber werden für den 06. November 2020 nach München in den Jazzclub Unterfahrt zum Finale eingeladen, bei dem sie im Rahmen eines Konzertfinales um den 1. Platz spielen. Das Finale findet in Kooperation mit dem Jazzclub Unterfahrt und BR Klassik statt, es wird vom BR aufgenommen. Die Gesamtdotation des Jungen Münchner Jazzpreises beträgt 6.000,- €. Zusätzlich wird ein mit 500,- € dotierter Solistenpreis vergeben. Bewerbungsbedingungen als PDF...

Der JMJP in der SZ Nov18

Der JMJP in der SZ

Arabische UntertöneMaximilian Shaikh-Yousef gewinnt den Nachwuchs-Jazzpreis München – Speziell im Jazz ist Wettbewerb eine zweifelhafte Angelegenheit. Geht es doch hier – noch mehr als in anderen Genres – darum, „sein Ding zu machen“, was bei der Beurteilung schnell im subjektiven Faktor endet. Und im explodierenden Nachwuchsbereich ist herausragende Spieltechnik inzwischen Standard, so dass das Handwerk als Kriterium oft entfällt. Dass die Zahl der Jazz-Wettbewerbe zunimmt, hat trotzdem Sinn. Einmal landet das wenige für Jazz ausgelobte Geld so bei den Richtigen. Zum anderen kann man damit mehr öffentliche Aufmerksamkeit erregen, vielleicht das wichtigste Gut in dieser Nische. Und schließlich sind spannende, abwechslungsreiche und hochklassige Konzertabende garantiert. Wie jetzt wieder bei der siebten Ausgabe des jungen Münchner Jazzpreises. Die ehrenamtliche Nachwuchsförderung des vom Jazz-begeisterten Radiologen Andreas Heuck gegründeten Vereins Mucjazz hat sich dank seines durchdachten Konzepts mittlerweile etabliert. Was man nicht nur an den angedockten Kooperationspartnern (die Stadt mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Schirmherr, der Bayerische Rundfunk, die Kulturstiftung der Bayerischen Versicherungskammer und die Unterfahrt) und am ausverkauften Abend sieht, sondern auch daran, dass etliche der bisherigen Preisträger danach eine beachtliche Karriere gemacht haben. Die darf man nun auch allen drei aus 34 Bewerbern ausgewählten Finalisten prophezeien. Das Berliner Quartett Leléka war bei Kennern der Szene vielleicht schon der Favorit. Immer wieder berührend und beeindruckend ist die Präsenz und die angesichts ihrer Zierlichkeit unvermutete Kraft in der Stimme von Viktoria Leléka. Ihr Konzept ist einzigartig: sie überführt ukrainische Volkslieder in den Jazz-Kontext, auch mal mit Vokalisen oder Scatgesang. Dazu kommt die exzellente Band, zu ihr gehört der jeden Ton mit seltener Prägnanz setzende Bassist Thomas Kolarczyk. Er bekam völlig zu Recht den ebenfalls ausgelobten Solistenpreis.  Trotzdem reichte es für die Sängerin aus der Ukraine und ihr Quartett nur zu Platz zwei, weil das Mainzer Quartett des Saxofonisten Maximilian Shaikh-Yousef, der selbst aus Frankfurt stammt, seine Idee noch ein wenig schlüssiger und jazziger präsentierte. In famos durchgearbeiteten Kompositionen geht bei Shaikh-Yousef moderner europäischer Jazz eine feinsinnige, dennoch nie überzogene Allianz mit arabischen Untertönen, kleinen Verzierungen und rhythmischen Akzenten ein. Selbst das drittplatzierte JMJ Trio aus Dresden mit Mikołaj Suchanek am Piano, Jannik Kerkhof am Schlagzeug und dem eindrucksvoll stoischen Jonas Mielke am fünfsaitigen Fretless-E-Bass hätte mit seinen immer interessanten, äußerst wuchtigen Stücken wohl eine gute Chance auf den Sieg gehabt, wenn es noch ein bisschen besser aufeinander eingespielt gewesen wäre, und manches Thema etwas ruhiger ausgespielt hätte. Die Luft wird jedenfalls immer dünner für Jurys. Diese hat aber alles richtig gemacht. OLIVER HOCHKEPPEL Süddeutsche Zeitung vom 12. November 2019 (mit Genehmigung des...

GEWINNER 2019 Nov11

GEWINNER 2019

1. Platz: SH4iKH Quartett, Mainz2. Platz: LELÉKA, Berlin3. Platz: JMJ TRIO, DresdenSolistenpreis: Thomas Kolarczyk Gewinner des Jungen Münchner Jazzpreises 2019 ist das SH4iKH Quartett aus Mainz. Beim außerordentlich stark besetzten Finale am 8. November 2019 setzte sich die Formation des Mainzer Saxophonisten Maximilian Shaikh-Yousef (Saxophon) am Ende eines herausragenden Konzertabends durch. Zusammen mit Lukas Moriz am Piano, Bastian Weinig am Bass und Leopold Ebert am Schlagzeug ließ er die Mitbewerber knapp hinter sich und holte den mit 2500 € dotierten 1. Preis.  Der mit 2000 € dotierte zweite Preis ging an die ebenfalls hervorragende Berliner Gruppe LELÉKA  aus Berlin mit ihrer ukrainischen Sängerin Viktoria Leléka und den Instrumentalisten Povel Widestrand (Piano), Thomas Kolarczyk (Bass) und Jakob Hegner (Drums).  Thomas Kolarzyk erhielt außerdem für sein präzises, facettenreiches und kreatives Bass-Spiel den mit 500 € ausgestatteten Solistenpreis. Der dritte Preis mit einer Dotation von 1500 € ging an das JMJ Trio von Jonas Mielke (Bass), Mikolaj Suchanek (Piano) und Jannik Kerkhof (Drums) aus...

JMJP Konzertfinale 2019 Okt28

JMJP Konzertfinale 2019

Das Konzertfinale des Jungen Münchner Jazzpreises 2019 findet am Freitag, 08. November 2019 um 20:00 Uhr im Jazzclub Unterfahrt, Einsteinstr. 42, 81675 München statt. Aus 34 Bewerbungen hat die Jury (Rebecca Trescher, Barbara Schulte, Nils Wülker, Ralf Dombrowski, Andreas Heuck) im blindfold-Verfahren anhand eingesandter Tonträger drei Finalisten ausgewählt. Die diesjährigen Finalisten sind: Leléka, Berlin JMJ Trio, Dresden Shaikh Quartett, Mainz Den Flyer zum Finale können Sie hier...

Junger Münchner Jazzpreis 2019 – Die Finalisten Jul19

Junger Münchner Jazzpreis 2019 – Die Finalisten...

Die Jury des JMJP 2019 hat als Finalteilnehmer diese Bewerbungen ausgewählt: Leléka, Berlin JMJ Trio, Dresden Shaikh Quartett, Mainz Die Finalisten werden am Freitag, den 8. November 2019 ab 20:00 im Münchner Jazzclub Unterfahrt um die Platzierungen 1, 2 und 3 spielen. Außerdem wird der Preis für den / die besten Solisten/-in vergeben. mucjazz gratuliert den Finalisten zu diesem Erfolg und bedankt sich bei allen 34 Bewerbern für die hervorragenden Einsendungen. Die diesjährige Jury, bestehend aus Rebecca Trescher, Barbara Soldner, Nils Wülker, Ralf Dombrowski und Andreas Heuck hatte die schwierige Aufgabe, aus der großen Zahl ausgezeichneter Bewerbungs-CDs die Finalisten-Auswahl im blind fold- Verfahren zu treffen. Sie ist sich bewusst und bedauert, dass am Ende wegen des wiederum sehr dichten Bewerberfeldes auch hochkarätige Bands nicht für das Finale berücksichtigt werden...

Johanna Summer erhält den Dina van Driesten Jazzpreis...

Die Gewinnerin des Jungen Münchner Jazzpreises 2019, Johanna Summer, wurde auch mit dem jährlich verliehenen Dina van Driesten Jazzpreis 2018 ausgezeichnet. Die Verleihung ist mit einem Konzert der Pianistin in Gräfelfing bei München...