JMJP 2021 – DIE FINALISTEN Aug03

JMJP 2021 – DIE FINALISTEN

Aus 33 Bewerbungen um den Jungen Münchner Jazzpreis 2021 hat die Jury folgende Finalisten ausgewählt: Karoline Weidt Quartett, DresdenLukas Langguth Trio, Nürnberg und WürzburgLuca Zambito Quartett, München  mucjazz gratuliert den Finalisten zu diesem Erfolg und bedankt sich bei allen 33 Bewerber*innen für die hervorragenden Einsendungen. Die Fachjury mit den bekannten Musikjournalisten Laura Wachter (Bayerischer Rundfunk) und Oliver Hochkeppel (Süddeutsche Zeitung), den international renommierten Jazzmusikern Michael Wollny und Jan Zehrfeld sowie dem mucjazz-Vorstandsmitglied Andreas Heuck hatte die Aufgabe, aus ausgezeichneten Bewerbungen die Finalisten-Auswahl im blind fold- Verfahren zu treffen. Sie ist sich bewusst, dass am Ende wegen des großen und dichten Bewerberfeldes teilweise auch hochkarätige Bands nicht für das Finale berücksichtigt werden konnten. Den Flyer zum Finale können Sie hier...

Der JMJP 2020 in der SZ Jul23

Der JMJP 2020 in der SZ

„Bewegt“Drei Bands spielen um Jungen Münchner Jazzpreis  Sie kommen aus Sachsen, trotzdem war es fast ein Heimspiel für das Vincent Meissner Trio am vergangenen Freitag in der Unterfahrt. Erst vor drei Wochen war man dort schon einmal aufgetreten, die drei stellten ihr Album „Bewegtes Feld“ vor, das beim Münchner Act-Label erschienen ist. Schon deshalb war man zuletzt zumindest medial hier fast präsenter als Zuhause in Leipzig. Und weil die Jury des Jungen Münchner Jazzpreises sie blind aus 47 Bewerbern für das Finale herausgepickt hatte, durften sie nun also schon wieder in der Unterfahrt antreten, diesmal gegen beziehungsweise mit zwei anderen Bands. Und dies als Favorit gegen das Anton Mangold Quartett und das Linntett, das Sextett der Baritonsaxofonistin Kira Linn. Auch noch, nachdem sich Star-Pianist Michael Wollny wegen Befangenheit aus der Jury zurückgezogen hatte: Meissner ist an der Leipziger Felix Mendelssohn-Bartholdy Musikhochschule sein Student.   Den erwarteten Zieleinlauf gab es dann auch, in der obigen Reihenfolge. Alles glasklar also? So einfach ist die Sache nicht. Dafür waren – das liegt bei Jazz-Nachwuchswettbewerben im Trend – alle Beteiligten zu gut. Jede Band hatte ihre besonderen Qualitäten. Beim großartigen Saxofonisten Anton Mangold (umso unglaublicher, weil sein Hauptinstrument eigentlich die Harfe ist) waren es das Zwiegespräch mit den auffälligen, hellen Sounds von Zhihan Xus Gitarre, vor allem aber die bezwingenden Kompositionen, die spannende Geschichten erzählten und jedem Bandmitglied Platz zum solistischen Glänzen ließen. Folgerichtig ging der separat von Andreas Schiller gestiftete Kompositionspreis auch an Anton Mangold.   Wer mit klarer Rhythmik und Bigband-Sound sozialisiert ist, dem machte das Linntett mit Abstand am meisten Spaß. Auf den ersten Blick mochte dessen Konzept nicht so innovativ sein wie das der anderen, fußt es doch auf dem klassischen Jazz, auf swingboppendem Tempo, ellingtonesken Melismen und klar verteilten Rollen der Instrumente. Aber mit welcher Wucht, mit welchem melodischen Geschick, mit wie viel Humor und ironischer Brechung war das in Szene gesetzt! Allein die drei Saxofone ließen so manchen Bigband-Bläsersatz alt aussehen. Inzwischen nach Basel und anderswohin verstreut, stammt die Band ursprünglich aus Nürnberg – Kira Linn selbst ist nach wie vor Mitglied in Peter Fuldas Metropol-Musik-Zirkel – und hat ausweislich der zwei bereits erschienenen Alben und dieses Auftritts einen großen Entwicklungssprung gemacht.   Es hätte also auch gute Gründe gegeben, eine dieser Bands zum Sieger zu küren. Falsch war die Entscheidung für das Vincent Meissner Trio trotzdem nicht. Weil Meissner am Flügel, Josef Zeimetz am Bass und Henri Reichmann am Schlagzeug, obwohl die jüngsten im Feld, als Band am homogensten und reifsten wirkten (was freilich im Trio auch leichter ist als im Quartett oder Sextett); weil die Kompositionen den weitesten Improvisationsspielraum ließen und stets überraschend und Klischee-frei waren; und weil man das enorme Potenzial spürte, dass sich nach dem Ablegen mancher Manierismen noch entfalten wird. Einen berauschenden Abend ergab alles in jedem Fall. Und so war der eigentliche Sieger wieder einmal das Publikum. „ Oliver Hochkeppel, in der Süddeutschen Zeitung vom 20.07.2021, mit freundlicher Genehmigung des Autors Hier finden Sie die Online-Version des...

JUNGER MÜNCHNER JAZZPREIS 2021 – DIE BEWERBER Jul21

JUNGER MÜNCHNER JAZZPREIS 2021 – DIE BEWERBER...

Für den Jungen Münchner Jazzpreis 2021 haben sich 33 Formationen fristgerecht beworden: Tobias Haug QuartettClasoeLeon Plecity QuintettSonorous Mind Niklas Roever QuartettSimons Jazz CollectiveLukas Wögler QuartettCarli KreamPaul Scheugenpflug QuartettDasRundeDreieckModern Tradition Jazz QuartetShuteen Erdenebaatar EnsembleAlloyFiona Grond / InterspacesNissen MoshAnna Emmersberger >>EXP<<Felix Zierbarth QuintettSchnickschnack QuartettTudo AzulBarbara Grahor Vovk Jazz QuintetKaroline Weidt QuartettKugelmannWolfgruberKlian Sladek / Fragments Paul Bernewitz QuartettReise TrioMichael Kornas QuartetKateryna Kravchenko QuartettMoritz Renner GroupRainald Brederling QuintettLukas Langguth TrioJazzkollektiv kollivtKeLuca Zambito QuartettBeta con...

GEWINNER 2020 Jul19

GEWINNER 2020

1. Platz: Vincent Meißner Trio, Dresden2. Platz: Anton Mangold Quintett, Würzburg, München3. Platz: Linntett, NürnbergSolistenpreis: Anton Mangold In einem Konzertfinale der Extraklasse mit drei ebenso hervorragenden wie gleichzeitig unterschiedlichen Bands war die Entscheidung äußerst knapp. Jede Formation brillierte in ganz eigener Weise und machte das nachgeholte Finale des JMJP zu einem musikalischen Höhepunkt.  Gewinner des Jungen Münchner Jazzpreises 2020 ist das Vincent Meißner Trio aus Dresden mit Vincent Meißner am Piano, Josef Zeimetz am Bass und Henri Reichmann an den Drums.  Der zweite Preis ging an das Anton Mangold Quintett aus Würzburg und München mit Anton Mangold am Saxophon, Zhihan Xu an der Gitarre, Theodor Spannagel am Bass, Felix Schneider am Piano und … am Schlagzeug. Den dritten Preis holte das Linntett aus Nürnberg und Basel mit Kira Linn an Baritonsaxophon und Bassklarinette, Nino Wenger an Altsaxophon und Flöte, Christopher Kunz (an Tenor- und Sopransxophon, Lukas Großmann am Piano, Lukas Keller und Johannes Koch an den Drums. Der Solistenpreis ging an Anton Mangold für sein herausragendes und facettenreiches...

Kooperation mucjazz und JazzStiftung München Jul13

Kooperation mucjazz und JazzStiftung München

Nach langer Zwangspause erhebt die Kultur überall open air wieder ihr Haupt – und der Jazz darf da nicht fehlen. Deshalb bringt die JazzStiftung München in Zusammenarbeit mit mucjazz e.V. und dem Jazzclub Unterfahrt für den von der Landeshauptstadt organisierten „Kultursommer in der Stadt“ herausragende Musiker*innen und Bands vor allem der heimischen Szene auf die schönsten Sommerbühnen der Stadt. Starke Stimmen, krachende Klavierkaskaden, groovende Gitarren, wirbelnde Vibrafone – bei „Jazz im Sommer“ ist genre- und grenzüberschreitend alles dabei, was das Herz des Musikliebhabers höher schlagen lässt. Weitere Informationen finden Sie hier. Das Plakat zum...